Eine weitere Etappe ist erreicht: Wir sind in Lima angekommen. Nach läppischen 22 Stunden Busfahrt auf Strassen, die sich sanft aber eng an Berghänge schmiegen, waren wir schon da. Sehr schöne Lage, direkt am Pazifik, dafür aber recht hässlich, wie so viele südamerikanische Städte bis jetzt. Meiner Meinung nach, versteht sich. Asuncion, Sao Paulo, usw. Buenos Aires fand ich doch recht nett. Cusco, zumindest der alte Teil, war auch interessant. Viele kleine Gassen und Häuser mit Innenhof und kleinen Balkonen. Und ebenfalls interessanten Gerichten!
Bis jetzt denke ich noch: Zum Glück sind wir nur anderthalb Tage hier in Lima!
Donnerstag, 2. Juli 2009
Sonntag, 28. Juni 2009
Cusco, Peru
Obwohl die Busfahrt von Copacabana nach Cusco "nur" circa 11 Stunden gedauert hat, war sie wohl doch die bisher schlimmste. Wenig Beinfreiheit, kein Klo, keinerlei Versorgung, wenig Stopps zum Auftanken, usw. Wobei mir gesagt worden war, in Peru seien die Busse und Strassen besser. Das muss ich wohl missverstanden haben. Jetzt sind wir jedenfalls in Cusco, hatten endlich mal wieder eine richtig heisse Dusche und suchen grade nach einem Koenigreichssaal. Zwei Hinweise vom Hostelpersonal haben sich bereits als Nieten herausgestellt. Mal sehen, was die neue Schicht weiss.
Der groesste Unterschied zwischen Paraguay und Bolivien? Die Erde in Bolivien ist nicht rot. Zumindest die die ich gesehen habe. Sie ist eher grau-schwarz, fast wie in Deutschland. Ausserdem sind die Paraguayer noch etwas ruhiger, "tranquilo" eben, das wohl ihr Lieblingswort ist. Die Peruaner wirken bis jetzt aber noch am hektischsten von Allen. Mal sehen, wie die Deutschen jetzt auf mich wirken. Nach Namibia hatten wir auch einen grossen Kulturschock, groesser als andersrum. Ich befuerchte, das wird diesmal nicht anders sein. Nunja, zum Glueck ist dann erstmal Kongress.
Der groesste Unterschied zwischen Paraguay und Bolivien? Die Erde in Bolivien ist nicht rot. Zumindest die die ich gesehen habe. Sie ist eher grau-schwarz, fast wie in Deutschland. Ausserdem sind die Paraguayer noch etwas ruhiger, "tranquilo" eben, das wohl ihr Lieblingswort ist. Die Peruaner wirken bis jetzt aber noch am hektischsten von Allen. Mal sehen, wie die Deutschen jetzt auf mich wirken. Nach Namibia hatten wir auch einen grossen Kulturschock, groesser als andersrum. Ich befuerchte, das wird diesmal nicht anders sein. Nunja, zum Glueck ist dann erstmal Kongress.
Freitag, 26. Juni 2009
El Chorro, Copacabana, Isla del Sol und das Alter
Wir waren drei Tage wandern, von La Paz nach Coroico, das bedeutet unter anderem ca. 3000m Hoehenunterschied innerhalb kuerzester Zeit. Tut mir leid, hier gibt es wieder mal keine Umlaute... es war sehr schoen und interessant, vom Altiplano, einem ziemlich kargen Hochland um La Paz, runter in den Dschungel bei Coroico. Die Unterschiede sind umwerfend. Zuerst praktisch gar nichts ausser gelbes Gras, Sand, Steine und Lamas, dann wird es mit jedem Schritt zusehends ueppiger und irgendwann wachsen an jedem Baum noch drei Orchideen und jegliches anderes Gewaechs. Und obwohl die Leute hier scheinbar schon recht bald alt aussehen, sind sie besser trainiert und schneller unterwegs als wir beiden "Sportler".
Auch zur Isla del Sol liessen wir uns von einem 75-jaehrigen rueberrudern, der dabei gar nicht mal allzu sehr ausser Puste kam. Und es hat immerhin fast 45 Minuten gedauert. Das haette ich nicht geschafft, auch noch bei der Hoehe, aber nicht nur deswegen.
Morgen geht es weiter nach Peru.
Auch zur Isla del Sol liessen wir uns von einem 75-jaehrigen rueberrudern, der dabei gar nicht mal allzu sehr ausser Puste kam. Und es hat immerhin fast 45 Minuten gedauert. Das haette ich nicht geschafft, auch noch bei der Hoehe, aber nicht nur deswegen.
Morgen geht es weiter nach Peru.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Teilweise....
bin ich gestern noch nach La Paz gefahren, denn es gingen nur noch Busse nach Cochabamba. Etwas kleiner, aber auch mal interessant. Da ich in Santa Cruz ja lediglich anderthalb Stunden hatte ist das jetzt die erste bolivianische Stadt die ich sehe. Etwas mehr städtisch im Vergleich mit Asuncion, aber auch etwas chaotisch. Dafür habe ich zum Aufwärmen heute morgen nach der Ankunft gleich mal eine sehr leckere Suppe mit Kartoffeln, Spinat, Rindfleisch und Ei gegessen. Soweit ich es erkennen kann ist das Essen hier wesentlich vielfältiger als in Paraguay. Bei Jesus auf dem Berg war ich noch, sprich eine Christus-Figur ähnlich der in Rio de Janeiro, die hier über der Stadt trohnt. Ein netter Ausblick, wenn man von der Dunstglocke über der Stadt absieht, eingekesselt von Bergen.
Langsam habe ich wieder Hunger und der tolle Markt der mir beschrieben wurde hat sich bis jetzt nur als chinesischer Billigwarenmarkt entpuppt, daher laufe ich weiter.
Langsam habe ich wieder Hunger und der tolle Markt der mir beschrieben wurde hat sich bis jetzt nur als chinesischer Billigwarenmarkt entpuppt, daher laufe ich weiter.
Dienstag, 16. Juni 2009
Ups...
so schnell vergeht die Zeit. Ähm, wir waren natürlich inzwischen zurück in Paraguay; ich war in Sao Paulo, vorher in Yegros und Colonia Independencia, die Evi mit der Ulla in Argentinien und Chile und jetzt bin ich in Santa Cruz und fahre jetzt weiter nach La Paz. Ende. Ach ja, bis bald.
Mittwoch, 1. April 2009
El Salvat(d)or del mundo




Leider gab es in letzter Zeit nicht so viele Neuigkeiten, die mitteilenswert sind. Aber hier sind ein paar Photos aus Argentinien und Uruguay. Und wie ueblich sind wir nicht drauf zu sehen.
Buenos Aires ist mal wieder eine richtige Stadt, im Gegensatz dazu wirkt Asuncion eher wie ein grosses Dorf. Und es gibt sogar Paulaner zu kaufen, richtige Chips, eine U-Bahn, S-Bahnen, kleine Designergeschaefte, coole Sonnenbrillen, Flohmarkt, usw. Ausserdem sehr nette Brueder und Schwestern. Es hat uns gut gefallen.
Da wir schon mal in der Ecke waren, haben wir uns noch kurz das viel-geruehmte Montevideo in Uruguay angesehen. Leider waren wir da aber ein wenig enttaeuscht, weil es nicht sooo interessant war. Vielleicht haben wir uns aber auch nicht genug Zeit genommen oder waren von Buenos Aires so ueberwaeltigt. Dafuer konnten wir dann den Rueckweg mal ca. 30 Stunden Bus fahren. Als wir heimkamen war die Frage: "Oh, Wasser und Seife, bin gespannt, wie mein Koerper darauf reagiert!"
Freitag, 13. Februar 2009
Da war es nur noch eines...
Der Maracuja wächst und wächst. Wenn Jan und Nicole Glück haben, dann wird er ihnen bald Schatten spenden.
Wir werden bald umziehen, wohin ist noch nicht ganz entschieden, aber wir bleiben erstmal in der Nähe. Ob nur 500 Meter oder 8000 wird sich zeigen.
Unsere Nachbarin ist momentan in Argentinien, deswegen hüten wir die Katzen, auf dem Bild sonnt sich der Rüdiger auf unserer
Fußmatte.
Schweine scheinen übrigens die einzigen Tiere zu sein, die die Evi von sich aus anfasst und für die sie Mitgefühl empfindet. Darüber sollten wir nachdenken...immerhin hat die Gisela, das Schwein das auf dem Bild zu sehen ist gestern ihren letzten Atemzug getan. Jetzt ist die Waldtraud ganz allein und wartet auf den Jan um über ihr weiteres Leben zu bestimmen.

Wir werden bald umziehen, wohin ist noch nicht ganz entschieden, aber wir bleiben erstmal in der Nähe. Ob nur 500 Meter oder 8000 wird sich zeigen.
Unsere Nachbarin ist momentan in Argentinien, deswegen hüten wir die Katzen, auf dem Bild sonnt sich der Rüdiger auf unserer
Fußmatte.Schweine scheinen übrigens die einzigen Tiere zu sein, die die Evi von sich aus anfasst und für die sie Mitgefühl empfindet. Darüber sollten wir nachdenken...immerhin hat die Gisela, das Schwein das auf dem Bild zu sehen ist gestern ihren letzten Atemzug getan. Jetzt ist die Waldtraud ganz allein und wartet auf den Jan um über ihr weiteres Leben zu bestimmen.
Samstag, 31. Januar 2009
Ein Schwein später...



Ja, es ist wahr, wir haben die dicke Bertha geschlachtet. Sie war sehr lecker. Aus den Haxen haben wir im Tatakua Schweinebraten gemacht und den Rest haben wir gegrillt. War sehr lecker und es wurde eine Menge von Leuten satt. Aus der Leber haben wir letzte Woche noch Leberwurst gemacht, die ebenfalls reißenden Absatz findet. Besonders zusammen mit Evi's Senf. Ich erspare euch aber Photos vom Schlachten...
Wir waren sozusagen über Weihnachten in Argentinien, genauer gesagt in Salta. Zwar nur für
kurze Zeit, aber es war sehr interessant und schön, weil sich kurz vor Salta aus dem bis dahin recht flachen und trockenen Chaco ein grünes Bergland hebt.
Überhaupt wirken zumindest die argentinischen Städte so, als seien sie bereits länger "zivilisiert", wenn man so will, zumindest im Vergleich mit den paraguayischen. Nichtsdestotrotz sind wir zurückgekehrt, haben anstandslos unseren Stempel für die nächsten drei Monate Paraguay erhalten und sind jetzt wieder da.
Wir haben zwischenzeitlich auch ein paar schöne Erfahrungen im Dienst gemacht, aber das ist vielleicht nicht wirklich was fürs Internet. Jedenfalls kommt hoffentlich morgen ein ältere Frau aus unserem Gebiet mit in die Zusammenkunft.

Ich habe jetzt grade noch kein Photo, aber der Maracuja wächst jetzt schon teilweise über die Terrasse. Man muß ihn zwar immer wieder zum Draht hinzwingen, aber er klammert sich dann innerhalb von wenigen Stunden dran fest und wächst weiter. Hoffentlich bekommt er auch noch ein paar Blätter mehr, denn so richtig viel Schatten spendet er so nicht. Vielleicht versuchen wir noch, ihn zwischen den gespannten Drähten wachsen zu lassen. Aber er macht sich, vor allem wenn man regelmäßig die Raupen zerdrückt...
Eine Nachricht an Fleischliebhaber: Der aktuelle Preis für Lomito, also bestes Rinderfilet: ca. vier bis fünf Euro für das Kilo. Dann nur ein wenig Knoblauch und Zwiebeln bis zum Abend, etwas Öl, dann auf den Grill und etwas Salz und Pfeffer...köstlich. Da lasse sogar ich gerne mal ein Stück Schweinefleisch liegen...

Letzte Woche waren wir zwei Tage auf dem Campo. Das ist ähnlich wie in Namibia so eine "Farm", sprich ein großes Stück Land, auf dem jemand normalerweise mindestens ein paar Kühe hält. Dort waren auch ein paar Pferde, Schafe und natürlich ein Hund.
Von meiner ersten erfolgreichen Jagd wissen ja die meisten bereits...hier ein Beweisphoto mit Knarre und Kaninchen!
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