Sonntag, 28. Juni 2009

Cusco, Peru

Obwohl die Busfahrt von Copacabana nach Cusco "nur" circa 11 Stunden gedauert hat, war sie wohl doch die bisher schlimmste. Wenig Beinfreiheit, kein Klo, keinerlei Versorgung, wenig Stopps zum Auftanken, usw. Wobei mir gesagt worden war, in Peru seien die Busse und Strassen besser. Das muss ich wohl missverstanden haben. Jetzt sind wir jedenfalls in Cusco, hatten endlich mal wieder eine richtig heisse Dusche und suchen grade nach einem Koenigreichssaal. Zwei Hinweise vom Hostelpersonal haben sich bereits als Nieten herausgestellt. Mal sehen, was die neue Schicht weiss.
Der groesste Unterschied zwischen Paraguay und Bolivien? Die Erde in Bolivien ist nicht rot. Zumindest die die ich gesehen habe. Sie ist eher grau-schwarz, fast wie in Deutschland. Ausserdem sind die Paraguayer noch etwas ruhiger, "tranquilo" eben, das wohl ihr Lieblingswort ist. Die Peruaner wirken bis jetzt aber noch am hektischsten von Allen. Mal sehen, wie die Deutschen jetzt auf mich wirken. Nach Namibia hatten wir auch einen grossen Kulturschock, groesser als andersrum. Ich befuerchte, das wird diesmal nicht anders sein. Nunja, zum Glueck ist dann erstmal Kongress.

Freitag, 26. Juni 2009

El Chorro, Copacabana, Isla del Sol und das Alter

Wir waren drei Tage wandern, von La Paz nach Coroico, das bedeutet unter anderem ca. 3000m Hoehenunterschied innerhalb kuerzester Zeit. Tut mir leid, hier gibt es wieder mal keine Umlaute... es war sehr schoen und interessant, vom Altiplano, einem ziemlich kargen Hochland um La Paz, runter in den Dschungel bei Coroico. Die Unterschiede sind umwerfend. Zuerst praktisch gar nichts ausser gelbes Gras, Sand, Steine und Lamas, dann wird es mit jedem Schritt zusehends ueppiger und irgendwann wachsen an jedem Baum noch drei Orchideen und jegliches anderes Gewaechs. Und obwohl die Leute hier scheinbar schon recht bald alt aussehen, sind sie besser trainiert und schneller unterwegs als wir beiden "Sportler".
Auch zur Isla del Sol liessen wir uns von einem 75-jaehrigen rueberrudern, der dabei gar nicht mal allzu sehr ausser Puste kam. Und es hat immerhin fast 45 Minuten gedauert. Das haette ich nicht geschafft, auch noch bei der Hoehe, aber nicht nur deswegen.
Morgen geht es weiter nach Peru.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Teilweise....

bin ich gestern noch nach La Paz gefahren, denn es gingen nur noch Busse nach Cochabamba. Etwas kleiner, aber auch mal interessant. Da ich in Santa Cruz ja lediglich anderthalb Stunden hatte ist das jetzt die erste bolivianische Stadt die ich sehe. Etwas mehr städtisch im Vergleich mit Asuncion, aber auch etwas chaotisch. Dafür habe ich zum Aufwärmen heute morgen nach der Ankunft gleich mal eine sehr leckere Suppe mit Kartoffeln, Spinat, Rindfleisch und Ei gegessen. Soweit ich es erkennen kann ist das Essen hier wesentlich vielfältiger als in Paraguay. Bei Jesus auf dem Berg war ich noch, sprich eine Christus-Figur ähnlich der in Rio de Janeiro, die hier über der Stadt trohnt. Ein netter Ausblick, wenn man von der Dunstglocke über der Stadt absieht, eingekesselt von Bergen.

Langsam habe ich wieder Hunger und der tolle Markt der mir beschrieben wurde hat sich bis jetzt nur als chinesischer Billigwarenmarkt entpuppt, daher laufe ich weiter.

Dienstag, 16. Juni 2009

Ups...

so schnell vergeht die Zeit. Ähm, wir waren natürlich inzwischen zurück in Paraguay; ich war in Sao Paulo, vorher in Yegros und Colonia Independencia, die Evi mit der Ulla in Argentinien und Chile und jetzt bin ich in Santa Cruz und fahre jetzt weiter nach La Paz. Ende. Ach ja, bis bald.