Das Wetter spielt jetzt mit! Endlich Sonnenschein, und das nicht zu knapp. Unsere Sachen sind alle wieder trocken. Dafür haben wir uns natürlich gleich etwas verbrannt.
Der erste Kanister Benzin ist übrigens leer, die Genehmigung für Ungarn ist da, ist allerdings nicht billig und die wollen einen zweiten Anker. Mal sehen, ob es uns das wert ist. Sonst müssen wir halt um Ungarn herum fahren...
Das Internetcafe ist nicht so billig, also fasse ich mich kurz. DIE ULLA KOMMT! UND DIE CINDY UND DER KIM AUCH! Also vielleicht. Zuerst haben wir ja gedacht, dass eh keiner kommt, hätte man auch niemandem verübeln können, bei dem Wetter und mancher Leute Umstände. Aber unsere Gebete wurden erhört. Auch in Bezug auf die Linzer Versammlung, die sehr sehr nett war. Zuerst haben Sie uns zwar (natürlich) gefragt, "was uns mit Zeugen Jehovas verbindet", aber dann haben sie uns gleich eingeladen und zwei Familien haben sich dann noch das Floß angesehen und uns endgültig für verrückt erklärt. Aber es war trotzdem sehr schön und auferbauend.
Für die Insider: Die Evi hat den "Spider-Crawl" für die Verwendung auf Flößen perfektioniert.
Sonst: Gestern hat der Motor ein paar komische Geräusche gemacht, so als ob er keine Luft kriegt. Aber heute läuft er wieder einwandfrei. Wir sind schließlich von ihm abhängig, das hat er dann eingesehen. Weiters sind die Österreicher sehr nett und kochen können sie auch. Die Wachau ist wirklich sehr schön. Viele Burgen und Schlösser und doch alles von der Kirche überwacht, die sehr reich gewesen ist und wohl noch ist.
Zwei Ukrainer haben uns an ihr Schiff gewunken und ihre Wurst und letzten Vodka mit uns geteilt. Wir haben uns auch deutsch, englisch und russisch unterhalten. Ich habe ihnen mit dem Handy "Moi malenkji Plot" vorgespielt, einen russischen Schlager in dem es um ein Floß (Plot) geht. Das kannten sie und wir haben zusammen gesunden. Da gibts auch ein russisches Sprichwort, aber das kann ich nicht mehr so ganz. Es sagt: Willst du singen, trink!
Jetzt gehen wir noch schön einkaufen und dann gehts hoffentlich mit der Ulla noch ein wenig weiter und wir finden noch ein schönes Plätzchen zum Ankern, dass sie sich nicht so fürchten muss, wenn ein Schiffchen kommt.
Dienstag, 29. Juli 2008
Freitag, 25. Juli 2008
Linz und Wetter...
Seit Tagen hören wir den Spruch: "Morgen wirds besser". Der Wetterbericht scheint aber zu lügen, der Schleusenwärter in Ottenheim war sich auch extrem sicher, aber bis jetzt regnet es fast ununterbrochen. Tjaja, so kann das nicht lange weitergehen.
Landschaftlich ist es hier sehr schön, Schlögener Schlinge und viele Windungen mit bewaldeten Hängen, alle paar Kilometer eine alte Burg oder ein altes Schloss auf Bergspitzen, die Donau streichelt sanft ihre kiesbelegten Ufer und viele Weiden helfen einem bei der Bestimmung der Windrichtung.
Wir haben jetzt auch rausgefunden, dass es wohl wesentlich materialschonender ist, vor Anker zu liegen, als immer am Ufer festzumachen. So schläft sichs auch gleich besser. Wir machen ein Seil am Ufer fest und fahren dann wieder ein wenig weg gegen die Strömung und werfen den Anker. Dann sind wir sicher und schrubben nicht am Ufer rum wenn Wellen kommen. Allerdings hatten wir gestern abend echte Schwierigkeiten, den Anker festzukriegen weil die Strömung so stark war. Glücklicherweise haben wir einen echt starken Motor, der uns immer wieder auf Kurs bringt.
Von der Polizei sind wir jetzt auch schon öfter kontrolliert worden. Zuerst die Deggendorfer Wasserschutzpolizei, die unsere Fahrterlaubnis sehen wollte, dann an der Schleuse Kachlet auch noch mal ein Polizist beim Anlegen. Die Österreicher haben uns erst eine Weile beobachtet, haben uns dann aber beim Donaukm 2177 doch aufgehalten. Das ist zwischen Jochenstein und Aschach, unsere österreichische Fahrterlaubnis lag in Aschach von der Schifffahrtsaufsicht Engelhartszell für uns bereit. Naja, dass mussten die natürlich aufschreiben weil ich mich auch nicht recht an den Namen des Beamten in Engelhartszell erinnern konnte. Aber an der Schleuse war alles da und i. O. Diese Fahrterlaubnis wiederum wollte der Schleusenwärter in Ottenheim auch gleich sehen. Der hat sich das Floß angesehen und auch noch zwei Photos geschossen. Die hatten wohl schon mal Probleme mit dilettantischen Floßbauern. Zum Glück sind wir ja echte Profis!
Heute also Linz, wir waschen, wir laden hoch, wir kaufen ein. Übrigens geht es etwas langsamer vorwärts als ursprünglich erwartet. Hier in Österreich und dank des STÄNDIGEN Regens ist die Strömung zwar recht ordentlich, dafür haben wir jeden Tag eine Schleuse, gestern sogar zwei. Jeder Schleusenvorgang dauert ca. ein bis zwei Stunden. Aber richtig Probleme hatten wir dabei bis jetzt noch nicht. Dreimal sind wir schon komplett ohne Berufsschifffahrt geschleust worden, einmal sogar ganz allein. Anfangs haben wir auch immer schön mit Seilen gefiert, wie's im Buche steht, jetzt haben wir uns bei den Sportbootfahrern aber eine wesentlich einfachere Methode abgeguckt. Wir halten uns jetzt mittschiffs mit einem Bootshaken an einer Leiter fest, vorn und hinten mit Fender. Schön langsam brauchen wir doch noch ein Seemannslexikon.
Eine sehr nette Bekanntschaft haben wir schon gemacht, Stefan P. Tobler aus der Schweiz. Er fährt allein mit einer acht Meter langen Ruderzille schon kurz vor Kehlheim auf der Donau. Er hatte sogar einen Torx-Schraubenzieher dabei. Die letzten drei Tage sind wir immer wieder aneinander vorbeigekommen, wurden gemeinsam geschleust und haben auch mal ein Bierchen geteilt. Jetzt bleibt er ein wenig in Ottenheim, weil da Rudererjunioren WM oder sowas ist und seine Mutter dort campt. Er ist weitaus manovrierfähiger und kann auch ein bißchen segeln. Dafür wackelts bei ihm mehr.

Dienstag, 22. Juli 2008
Wetter, Wetter, Wetter
Erstens: Ohne den Motor wären wir absolut aufgeschmissen. Mit den Rudern können wir das Floß super drehen (um die eigene Achse!) und mit den Paddeln können wir uns bei mäßiger Strömung und mäßigem Wind einigermaßen in der Flußmitte halten. Sobald Wind und/oder Strömung etwas stärker werden ist bei unserer jetzigen Übung und Kräftestand nicht viel zu erreichen.
Zweitens: Wir haben Wind und Wetter unterschätzt. Wir sind halt irgendwie doch (noch) Zivilisations/Stadtkinder!
Hier die Details:
Die ersten Tage sind absolviert. Es heißt absichtlich "absolviert", denn dank des Wetters war es bis jetzt kein Zuckerschlecken. Der erste Tag, Samstag, war noch in Ordnung, obwohl ich nach einer Stunde bereits mit Handy in der Tasche ins Wasser gefallen bin, weil uns der Wind ziemlich an die Außenbande gedrückt hat und ich beim von der Wand abstossen mit der Stange abgerutscht bin. Da hat die Reeling bewiesen, dass sie wirklich nur Makulatur ist. Der Rest war OK, obwohl wir wegen des Windes häufiger mit Motor gefahren sind. Trotzdem haben wir die Schleuse Straubing abends noch passiert und kurz dahinter festgemacht. Da es schon dunkel war und wir noch nicht so weise, haben wir alles nur "so lala" festgemacht und haben uns hingehauen. Um elf Uhr hat dann das Gewitter angefangen mit heftigen Windböen, die uns die Plane ziemlich stark um die Ohren gehauen haben. Also haben wir sie soweit möglich in der Dunkelheit und bei dem Wetter und bei dem Schüttelfrost besser befestigt und zumindest in Windrichtung die "Türen" verschließbar gemacht. Zum Glück ging das Gewitter nicht so lange. Tagsüber war es dann wieder einigermaßen schön, so dass alles trocknen konnte.
Am zweiten Tag sind wir bis nach Deggendorf gekommen. Wir sind nicht ganz so lange gefahren, damit wir diesmal unsere Zeltkonstruktion verbessern konnten und uns etwas entspannen, da ich ein paar Krankheitsmerkmale erkennen ließ...ich erspare euch die Details. Außerdem hat es schon bei der Anfahrt auf Deggendorf angefangen zu regnen und geradezu zu stürmen, dass wir schnellstmöglich festgemacht haben. Es hat zwar in der Nacht mehr geregnet als die Nacht zuvor, aber unser Zelt war besser.
Übrigens hat die Konstruktion bis jetzt auch allen Wellen standgehalten und hat noch keine "überbekommen", sprich alle Wellen haben unser Floß nicht überschwemmt. Bei zwei Passagierschiffen war es aber schon recht knapp. Während ich das hier tippe, ist das Floß mitten in Passau kurz vor der Personenschifffahrt festgemacht und trotzt einer Strömung, die ich bis jetzt noch nicht gesehen habe! Mal sehen, ob es noch da ist, wenn wir zurückkommen. (Das hört sich jetzt cool an, aber so hundertprozentig sicher bin ich mir nicht! Aber dazu später mehr.)
Montag haben wir Vilshofen passiert und haben wieder viel Wind und Wolken abgekriegt. Die letzte Nacht war aber mehr als OK (kaum Regen!) und auch sehr wenige Schiffe. Es fahren übrigens generell nachts, also so ab 10 kaum noch Schiffe, die wollen auch mal Feierabend.
Heute gab's Pizza in Passau! Ich bin sehr voll. Und Sonntag liegt trotzig mitten in der größten Strömung, ziemlich nah an der Fahrrinne. Das Wetter ist bis jtzt auch wieder extrem wechselhaft, mit sinkender Tendenz. Aber ab morgen soll es aufwärts gehen, mit den Temperaturen wenigstens, so der Wetterbericht. Wir hoffen und glauben ihm.
Bis dahin...
Ähem, Computerfreak, Computerfreak,... das Internetcafe erlaubt wohl keine Uploads. Na doll. Vielleicht das nächste Mal, tut mir leid.
Zweitens: Wir haben Wind und Wetter unterschätzt. Wir sind halt irgendwie doch (noch) Zivilisations/Stadtkinder!
Hier die Details:
Die ersten Tage sind absolviert. Es heißt absichtlich "absolviert", denn dank des Wetters war es bis jetzt kein Zuckerschlecken. Der erste Tag, Samstag, war noch in Ordnung, obwohl ich nach einer Stunde bereits mit Handy in der Tasche ins Wasser gefallen bin, weil uns der Wind ziemlich an die Außenbande gedrückt hat und ich beim von der Wand abstossen mit der Stange abgerutscht bin. Da hat die Reeling bewiesen, dass sie wirklich nur Makulatur ist. Der Rest war OK, obwohl wir wegen des Windes häufiger mit Motor gefahren sind. Trotzdem haben wir die Schleuse Straubing abends noch passiert und kurz dahinter festgemacht. Da es schon dunkel war und wir noch nicht so weise, haben wir alles nur "so lala" festgemacht und haben uns hingehauen. Um elf Uhr hat dann das Gewitter angefangen mit heftigen Windböen, die uns die Plane ziemlich stark um die Ohren gehauen haben. Also haben wir sie soweit möglich in der Dunkelheit und bei dem Wetter und bei dem Schüttelfrost besser befestigt und zumindest in Windrichtung die "Türen" verschließbar gemacht. Zum Glück ging das Gewitter nicht so lange. Tagsüber war es dann wieder einigermaßen schön, so dass alles trocknen konnte.
Am zweiten Tag sind wir bis nach Deggendorf gekommen. Wir sind nicht ganz so lange gefahren, damit wir diesmal unsere Zeltkonstruktion verbessern konnten und uns etwas entspannen, da ich ein paar Krankheitsmerkmale erkennen ließ...ich erspare euch die Details. Außerdem hat es schon bei der Anfahrt auf Deggendorf angefangen zu regnen und geradezu zu stürmen, dass wir schnellstmöglich festgemacht haben. Es hat zwar in der Nacht mehr geregnet als die Nacht zuvor, aber unser Zelt war besser.
Übrigens hat die Konstruktion bis jetzt auch allen Wellen standgehalten und hat noch keine "überbekommen", sprich alle Wellen haben unser Floß nicht überschwemmt. Bei zwei Passagierschiffen war es aber schon recht knapp. Während ich das hier tippe, ist das Floß mitten in Passau kurz vor der Personenschifffahrt festgemacht und trotzt einer Strömung, die ich bis jetzt noch nicht gesehen habe! Mal sehen, ob es noch da ist, wenn wir zurückkommen. (Das hört sich jetzt cool an, aber so hundertprozentig sicher bin ich mir nicht! Aber dazu später mehr.)
Montag haben wir Vilshofen passiert und haben wieder viel Wind und Wolken abgekriegt. Die letzte Nacht war aber mehr als OK (kaum Regen!) und auch sehr wenige Schiffe. Es fahren übrigens generell nachts, also so ab 10 kaum noch Schiffe, die wollen auch mal Feierabend.
Heute gab's Pizza in Passau! Ich bin sehr voll. Und Sonntag liegt trotzig mitten in der größten Strömung, ziemlich nah an der Fahrrinne. Das Wetter ist bis jtzt auch wieder extrem wechselhaft, mit sinkender Tendenz. Aber ab morgen soll es aufwärts gehen, mit den Temperaturen wenigstens, so der Wetterbericht. Wir hoffen und glauben ihm.
Bis dahin...
Ähem, Computerfreak, Computerfreak,... das Internetcafe erlaubt wohl keine Uploads. Na doll. Vielleicht das nächste Mal, tut mir leid.
Freitag, 18. Juli 2008
Jetzt geht's los, jetzt geht's los...
Jetzt ist alles beisammen! Die Lieferung hat zwar nicht mehr so ganz geklappt, aber man muß sich zu helfen wissen. Alles da. Noch ein bißchen aufräumen, damit die Voglers keinen allzu großen Schock erleiden, und dann nichts wie weg.
Das Floß ist wohl doch etwas vollgestopft, aber wir können innerhalb der 3 Monate hoffentlich alles aufessen. Ansonsten freuen sich die Fische.
Da alles da ist, bin ich ziemlich zuversichtlich und so mutig zu sagen: Morgen geht's los!
Wie ihr seht muß sich auch keiner Gedanken um unsere Sicherheit machen, Feuerlöscher, Rettungsring und ein großer Anker sind vorhanden.
Donnerstag, 17. Juli 2008
Männer von Flake! oder Erste Testfahrt
Kurz: Die Plattform ist drauf, der Motor ist dran, das Zeltgerüst steht, die erste Testfahrt ist absolviert. Und Gmünd ist gefährlich.
Das Floß hat ein wenig Rückenlage, wahrscheinlich weil der Unterbodenkasten und die Motorhalterung etwas Gewicht haben, besonders wenn sie naß sind, und zusätzlich die Fässer vorne sozusagen am Anschlag sind, hinten aber ca. 30 cm vom Ende weg sind. Ist nicht so schlimm, solange vorne auch etwas Gewicht drauf ist. Bei der ersten Testfahrt hat der Propeller bei hoher Drehzahl oft Luft gezogen, weil das Brett, das als Motorhalterung dient ca. 5 cm tief im Wasser war. Wir haben das Brett gekürzt und jetzt fährt es sich schon wesentlich angenehmer. Wir überlegen, ob wir noch etwas für die Stromlinienförmigkeit der Schwimmkörper tun, weil sich das Wasser an den ersten Tonnen stark "aufbäumt" wenn man Gas gibt. Allerdings ist es fraglich, ob der Aufwand lohnt, weil wir ja den Motor nur zur Notsteuerung einsetzen möchten. Jetzt wissen wir auf jeden Fall das er allemal dazu geeignet ist. Immerhin sind wir gut gegen die Strömung angekommen und das erste entgegenkommende Schiff hat das Floß auch gut mitgemacht. War immerhin ein Talfahrer, die sind etwas schwieriger als die Bergfahrer. Und ein Photo hat der auch gleich von uns gemacht.
Als nächstes: die Reeling, obwohl mir das ein wenig widerstrebt, die Stromlinien (???), und die Kiste muß nach wie vor fertiggestellt werden. Außerdem müssen wir noch besser packen, damit wir hoffentlich nichts vergessen.
Falls ihr es noch nicht mitgekriegt habt: Wir sind heute früh nicht losgefahren. Nächster geplanter Termin: Samstag mittag. Hängt aber stark von der Lieferung einiger wichtiger Artikel ab.
Auf dem letzten Photo kann man sehen, dass so eine Floßfahrt nicht das einzige Abenteuer sein kann. Mitten in Gmünd, wenn man nichts ahnend auf dem Damm Fahrrad fährt, fallen einen plötzlich Schlangen an...diese scheint aber schon satt zu sein.
Mittwoch, 16. Juli 2008
Immer mit der Ruhe
Maßlose Selbstüberschätzung mag da einer sagen. Jedenfalls ist es wieder nicht so weit wie geplant. Aber es schwimmt. Nur wenig Text, dafür einige Bilder:
Das fertige Fundament, die ersten Meter der Reise (Hoffentlich wird der Rest etwas weniger beschwerlich...), es schwimmt, es schwimmt, Donau sagt: RAUS! Sprich: Wie beim Tsunami: Schiff kommt, macht Welle. Erst geht das Wasser weg, dann kommt es wieder und spuckt das Floß zurück an den Strand. Vielleicht sollten wir es doch "Jona" taufen.
Später mehr, jetzt ist Besuch da.
Dienstag, 15. Juli 2008
Passagierschiffe sind die Schlimmsten!
Also gut, ganz so gut wie erhofft ist es nicht gelaufen. Trotzdem sind die tragenden Balken alle miteinander verbunden und die "Unterbodenkiste" mit Motorhalterung ist auch montiert.
Morgen werden die Auftriebskörper, also die Fässer, richtig festgemacht und danach die Plattform aufgeschraubt. Dann kann das "Zelt" aufgerichtet und die "Reeling" angebracht werden.
Die normalen Schubleichter und Transportschiffe sind wohl wellenmäßig eher zu vernachlässigen, egal ob Berg- oder Talfahrer. Bei den Passagierschiffen ist das nicht ganz so einfach. Ein mit der Strömung fahrendes kam heute vormittag an meiner "Werkstatt" vorbei und hat mir mal so eben die Hälfte meiner Utensilien in die Schwammerl gehauen. Zum Glück ist nichts mit in die Donau gerissen worden. Aber man kann jetzt wenigstens sagen, dass das Floß schon mal geschwommen ist, wenn auch nur der "Hintern" und auch nur um einen Meter flußabwärts. Und unabsichtlich. Und nasse Füße habe ich auch bekommen. Respekt vor Passagierschiffen ist nun vorhanden.
An dieser Stelle herzlichen Dank an Dieter Wimmer, der mir heute einige interessante und nützliche Tipps gegeben hat. Und das direkt aus Thailand! Muchas Graćias.
Endlich: Donau




Endlich haben wir es geschafft und sind wenigstens schonmal an der Donau. Der Wasserstand scheint auch recht schnell zu steigen. Seitdem ich heute früh dort angefangen habe ist mir das Wasser schon fast einen halben Meter entgegengekommen. Wenn es so weiter geht, dann fängt das Floß von selbst zu schwimmen an und wir müssen es gar nicht mehr rumwuchten. Sehr gut.
Gerade eben kam auch meine neue Kamera! Juhuu. Diese Bilder habe ich jetzt noch mit meiner Handykamera aufgenommen. Die nächsten Nachrichten werden dann mit hoffentlich besseren Bildern ausgestattet sein.
Wenn mir die Schrauben wohlgesonnen sind, dann sollte die Grundkonstruktion heute abend schon ein deutliches Stück weiter sein und vielleicht bereits schwimmen.
Montag, 14. Juli 2008
Das Anfangsstadium
Sonntag, 13. Juli 2008
Bald gehts los.
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