Kurz: Die Plattform ist drauf, der Motor ist dran, das Zeltgerüst steht, die erste Testfahrt ist absolviert. Und Gmünd ist gefährlich.
Das Floß hat ein wenig Rückenlage, wahrscheinlich weil der Unterbodenkasten und die Motorhalterung etwas Gewicht haben, besonders wenn sie naß sind, und zusätzlich die Fässer vorne sozusagen am Anschlag sind, hinten aber ca. 30 cm vom Ende weg sind. Ist nicht so schlimm, solange vorne auch etwas Gewicht drauf ist. Bei der ersten Testfahrt hat der Propeller bei hoher Drehzahl oft Luft gezogen, weil das Brett, das als Motorhalterung dient ca. 5 cm tief im Wasser war. Wir haben das Brett gekürzt und jetzt fährt es sich schon wesentlich angenehmer. Wir überlegen, ob wir noch etwas für die Stromlinienförmigkeit der Schwimmkörper tun, weil sich das Wasser an den ersten Tonnen stark "aufbäumt" wenn man Gas gibt. Allerdings ist es fraglich, ob der Aufwand lohnt, weil wir ja den Motor nur zur Notsteuerung einsetzen möchten. Jetzt wissen wir auf jeden Fall das er allemal dazu geeignet ist. Immerhin sind wir gut gegen die Strömung angekommen und das erste entgegenkommende Schiff hat das Floß auch gut mitgemacht. War immerhin ein Talfahrer, die sind etwas schwieriger als die Bergfahrer. Und ein Photo hat der auch gleich von uns gemacht.
Als nächstes: die Reeling, obwohl mir das ein wenig widerstrebt, die Stromlinien (???), und die Kiste muß nach wie vor fertiggestellt werden. Außerdem müssen wir noch besser packen, damit wir hoffentlich nichts vergessen.
Falls ihr es noch nicht mitgekriegt habt: Wir sind heute früh nicht losgefahren. Nächster geplanter Termin: Samstag mittag. Hängt aber stark von der Lieferung einiger wichtiger Artikel ab.
Auf dem letzten Photo kann man sehen, dass so eine Floßfahrt nicht das einzige Abenteuer sein kann. Mitten in Gmünd, wenn man nichts ahnend auf dem Damm Fahrrad fährt, fallen einen plötzlich Schlangen an...diese scheint aber schon satt zu sein.
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